PV-Überschussladen: 97 % Solarstrom im Praxisbeispiel
Borochi Projects
October 19, 2026
PV-Überschussladen: 97 % Solarstrom im Praxisbeispiel

Wie eine vierköpfige Familie in Berlin ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom lädt.

Eine Berliner Familie hat mit ihrem Borochi-System im Auswertungszeitraum von Mai bis Oktober 2026 insgesamt 1.035 kWh für ihr E-Auto geladen. Davon stammten 852 kWh aus Photovoltaik – rund 82 %. Besonders hoch war der Solarstromanteil im Modus PV Priority: 97 %.

Was ist Borochi PV Priority?

PV Priority ist der Borochi-Lademodus für PV-Überschussladen. Er nutzt bevorzugt überschüssigen Solarstrom zum Laden des E-Autos. Wie viel Solarstrom tatsächlich eingesetzt werden kann, hängt unter anderem von der PV-Erzeugung und den Ladezeiten ab.

 

Mit rund 55 % der gesamten geladenen Energie war PV Priority der in diesem Haushalt am stärksten genutzte Lademodus, gemessen an der Energiemenge.

Warum war der Solarstromanteil bei Smart geringer?

Die Familie nutzte Smart überwiegend nachts, um den gewünschten Ladestand beispielsweise bis 7 Uhr morgens zu erreichen. Da nachts keine PV-Erzeugung zur Verfügung steht, war dafür auch Netzstrom erforderlich. Ein dynamischer Stromtarif wurde nicht genutzt. Der geringere Solarstromanteil erklärt sich somit durch den Einsatzzeitpunkt und das Ladeziel.

Das Borochi-System im Haushalt

Zum System gehören ein 15-kW-Wechselrichter, ein 20-kWh-Batteriespeicher, eine 22-kW-Wallbox mit Begrenzung auf 11 kW sowie eine 10-kW-Wärmepumpe.

Das Praxisbeispiel zeigt: PV-Überschussladen mit Borochi PV Priority kann einen hohen Solarstromanteil beim Laden ermöglichen, wenn Ladezeiten und Solarstromangebot zusammenpassen.

Datenbasis: Ladeauswertung eines einzelnen Borochi-Haushalts in Berlin. Prozentwerte sind gerundet. Die Ergebnisse sind fallspezifisch und keine Garantie für andere Haushalte.

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