Kostensenkung
Betriebskosten um 30–75% senken

Betriebskosten um 30–75% senken
Zusatzerlöse durch Teilnahme am Strommarkt
Systemverfügbarkeit ≥99,8% mit 24/7-Monitoring
Skalierbar von 100 kWp bis 5 MWh+
Konform mit VDE/DIN/IEC-Standards
Das installierte Borochi C&I-Energiesystem kombiniert PV-Erzeugung, Batteriespeicher und Ladesäule in einer integrierten Lösung. Durch koordiniertes Energiemanagement nutzt das System die vor Ort erzeugte Solarenergie effizient. Je nach Energiebedarf des Standorts kann die PV-Erzeugung direkt genutzt, in der Batterie gespeichert oder für das Laden von Elektrofahrzeugen verwendet werden – das erhöht den Anteil genutzter erneuerbarer Energie und reduziert die Abhängigkeit vom Netzstrom. Ein weiteres Highlight des Projekts ist die Integration dynamischer Strompreise. Das System kann Batterieladung und -entladung automatisch anhand sich ändernder Strompreise und Standortbedingungen planen, sodass Energie flexibler und wirtschaftlicher genutzt wird.


Positionierung: Für kleines Gewerbe, Bürogebäude, Einzelhandel und kleine Fabriken oder Kunden mit Bedarf an „Eigenverbrauch + Backup-Strom“.
Voll integriertes System mit Wechselrichter, Batterie, BMS und EMS in einer Einheit.
Vormontiert für schnelle Lieferung, einfache Installation und flexible Erweiterung.
Ermöglicht Remote-O&M, Datenmanagement und automatische Systemoptimierung.


Industrie- und Gewerbeszenarien sind vielfältig. Wir unterstützen Multi-Lösungs-Anpassungen und bieten Design, Beratung, EMS-Management und Anwendungssupport.

Borochi Gewerbe- und Industriespeicher eignen sich für Hotels, Fabriken, Bürogebäude, Lagerhallen, Gewerbeparks und Ladestationen. Sie lassen sich auch mit Solarparks kombinieren oder als eigenständige Speicherprojekte realisieren. Je nach Projekt können sie den PV-Eigenverbrauch erhöhen, Lastspitzen senken, dynamische Stromtarife nutzen und bei erfüllten Zugangsvoraussetzungen am Stromhandel sowie an Systemdienstleistungen teilnehmen.
Eigenverbrauch und geringere Energiekosten: In Hotels, Fabriken, Bürogebäuden und Lagerhallen kann ein Speicher überschüssigen Solarstrom für später bereithalten, Lastspitzen abdecken oder seine Lade- und Entladezeiten an dynamischen Strompreisen ausrichten. Welche Strategie sinnvoll ist, hängt vom Lastprofil, dem Stromvertrag und der vorhandenen Technik ab.
Speicher für Solarparks: Borochi Speicher können gemeinsam mit einem Solarpark errichtet werden. Ein Grünstromspeicher speichert den dort erzeugten Solarstrom und ermöglicht eine zeitlich optimierte Einspeisung. Ein Graustromspeicher kann bei entsprechenden Voraussetzungen Strom aus dem Netz beziehen und für die Vermarktung am Strommarkt eingesetzt werden. Maßgeblich sind die Anforderungen an Netzanschluss, Messkonzept und Vermarktung.
Eigenständige Speicherprojekte für den Strommarkt: Borochi Speicher können auch ohne zugehörige PV-Anlage oder größeren Stromverbrauch vor Ort errichtet werden. Sie lassen sich zur Nutzung von Strompreisunterschieden und bei erfüllten technischen und marktseitigen Voraussetzungen für Systemdienstleistungen einsetzen.
Entscheidend sind die konkreten Projektbedingungen, nicht allein die Branche. Borochi kann anhand von Lastprofil, PV-Auslegung, Netzanschlussleistung und Betriebszielen bei der Festlegung von Speicherleistung, Kapazität und Betriebskonzept unterstützen.
Borochi Gewerbe- und Industriespeicher können Fabriken und Industrieparks dabei helfen, mehr Solarstrom selbst zu nutzen, Lastspitzen zu kappen und dynamische Stromtarife zu nutzen. Dadurch lassen sich der Netzbezug und leistungsabhängige Kosten reduzieren sowie Teile des Strombezugs in günstigere Zeiträume verlagern.
Solarstrom vom Tag in der Spät- und Nachtschicht nutzen: Betriebe mit PV-Anlage können tagsüber nicht benötigten Solarstrom speichern und in der Spät- oder Nachtschicht sowie bei geringer PV-Erzeugung nutzen. So steigt der Eigenverbrauchsanteil, während der Strombezug aus dem Netz sinkt.
Lastspitzen am Netzanschluss senken: Wenn Produktionsanlagen, Klimatisierung und Ladeinfrastruktur gleichzeitig laufen, kann der Speicher einen Teil der Last übernehmen und die Netzbezugsleistung begrenzen. Bei Unternehmen mit Leistungspreis kann dies die Kosten der abrechnungsrelevanten Höchstleistung senken. Das Einsparpotenzial hängt vom Tarif, der Dauer der Lastspitzen sowie von Entladeleistung und verfügbarer Energie ab.
Mit dynamischen Tarifen teure Bezugszeiten vermeiden: Unternehmen mit dynamischem Stromtarif können den Speicher bei niedrigen Preisen laden und die Energie bei höheren Preisen nutzen. Dabei muss auch die betriebliche Last berücksichtigt werden, damit das Laden keine neue Lastspitze verursacht.
Die Strategien müssen aufeinander abgestimmt werden. Für die Wirtschaftlichkeitsbewertung sind Lastprofil, Stromvertrag, PV-Erzeugung, Speicherleistung und Kapazität sowie Lade- und Entladeverluste zu berücksichtigen. Auch ohne PV-Anlage können Lastspitzenkappung und die Nutzung dynamischer Tarife wirtschaftlich sinnvoll sein.
Eine passende Kombination aus PV-Anlage, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser kann den PV-Eigenverbrauch erhöhen und den Netzbezug senken. Borochi kann die entsprechenden Gerätelösungen bereitstellen. Die Betriebsstrategie richtet sich nach dem Energiebedarf des Gebäudes und der jeweiligen Projektkonfiguration.
Bürogebäude: Der Strombedarf fällt häufig mit der PV-Erzeugung am Tag zusammen. Solarstrom kann Bürogeräte, Beleuchtung, Lüftung und Wärmepumpen versorgen und zum Laden der tagsüber abgestellten Mitarbeiterfahrzeuge genutzt werden. Überschüsse lassen sich für den Abend oder Zeiten mit geringer PV-Erzeugung speichern.
Einkaufszentren: Beleuchtung, Klimatisierung, Aufzüge und Kundenladepunkte tragen zum Gesamtbedarf bei. PV kann einen Teil des Tagesverbrauchs decken; ein Speicher kann mit geeigneter Regelung Leistungsspitzen abfangen. Anzahl und Leistung der Ladepunkte müssen auf den Gebäudebedarf und die verfügbare Netzanschlussleistung abgestimmt werden.
Hotels: Neben dem laufenden Strombedarf müssen Hotels den Komfort in den Gästezimmern und die Warmwasserversorgung sicherstellen. Batteriespeicher können PV-Überschüsse vom Tag in den Abend oder die Nacht verlagern. Eine Wärmepumpe mit geeignetem Warmwasserspeicher kann tagsüber Solarstrom nutzen, um Warmwasser vorzubereiten, sofern die Betriebsbedingungen dies zulassen.
Für eine automatische Abstimmung aller Geräte, eine dynamische Verteilung der Ladeleistung oder eine geräteübergreifende Optimierung ist ein zusätzliches, geeignetes Energiemanagementsystem (EMS) erforderlich. Schnittstellen und Steuerungskompatibilität müssen geprüft werden. Fachplanung und Installation richten das Konzept an Lastprofil, Betriebszeiten, Warmwasserbedarf und Netzanschlussleistung aus.
Ja. Ein Batteriespeicher kann als Leistungspuffer dienen und beim DC-Schnellladen oder gleichzeitigen Laden mehrerer Flottenfahrzeuge zusätzliche Leistung bereitstellen. Bei passender Auslegung lassen sich so zusätzliche Ladepunkte ermöglichen und ein Ausbau des Netzanschlusses unter Umständen reduzieren oder aufschieben.
So funktioniert der Leistungspuffer: Bei geringem Standortverbrauch oder niedriger Ladenachfrage lädt der Speicher mit der noch verfügbaren Netzanschlussleistung. Ist eine PV-Anlage vorhanden, kann er auch Solarüberschüsse aufnehmen. Übersteigt der Ladebedarf die verbleibende Netzleistung, deckt der Speicher einen Teil der Differenz.
Ein EMS koordiniert die Leistung: Ein geeignetes Energiemanagementsystem muss die Netzanschlussgrenze, weitere Verbraucher, den Ladezustand und die Lade- und Entladeleistung des Speichers berücksichtigen. Es passt Speicher- und Ladeleistung an, damit die Anschlussgrenze eingehalten wird. Bei einem Borochi Speicherprojekt ist dieses EMS separat einzuplanen; Schnittstellen und Kompatibilität sind vorab zu bestätigen.
Grenzen der Lösung: Die Entladeleistung bestimmt die zusätzlich verfügbare Ladeleistung, die nutzbare Energie deren Dauer. Fahrzeuganzahl, Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie die benötigte Lademenge sind bei der Planung zu berücksichtigen. Bei dauerhaft hoher Auslastung kann ein Netzausbau weiterhin erforderlich sein.
Ja. Der Borochi C&I Mini (50 kW / 120 kWh) lässt sich mit einer PV-Anlage und einem Dieselgenerator zu einer Hybridstromversorgung kombinieren. Die Lösung eignet sich für Standorte mit begrenztem Netzanschluss oder unzuverlässiger Stromversorgung und wird bereits von Kunden eingesetzt.
Mit einer geeigneten Steuerung versorgt die PV-Anlage zunächst die Verbraucher; überschüssiger Strom lädt die Batterie. Reicht die PV-Erzeugung nicht aus, ergänzt der Speicher die Versorgung. Können PV und Batterie den Bedarf nicht decken, übernimmt der Dieselgenerator die ergänzende Versorgung. So lassen sich der PV-Eigenverbrauch erhöhen sowie Generatorlaufzeiten und Kraftstoffverbrauch reduzieren.
Die Auslegung richtet sich nach den Verbrauchern vor Ort, deren Anlaufleistung und der erforderlichen Versorgungskontinuität. Die Schnittstellen von Generator und Speicher müssen kompatibel sein. Ebenso ist eine passende Steuerung für das Laden und Entladen sowie das Starten und Stoppen des Generators erforderlich.
Ja. Borochi Gewerbe- und Industriespeicherschränke können auch ohne PV-Anlage oder größeren Strombedarf vor Ort als eigenständige Speicherprojekte eingesetzt werden. Sie beziehen Strom aus dem Netz und speisen ihn wieder ein, vor allem für den Stromhandel und bei erfüllten Voraussetzungen für Systemdienstleistungen wie die Bereitstellung von Regelreserve.
Parallelschaltung an einem Standort: Mehrere Borochi Speicherschränke lassen sich parallel betreiben, um Leistung und Kapazität zu erhöhen. Die Auslegung richtet sich nach Netzanschluss und Zielmarkt. Der Speicher kann bei niedrigen Preisen laden, bei höheren Preisen entladen oder auf Abruf regelbare Leistung bereitstellen.
Aggregation mehrerer Standorte: Speicherschränke können auch an verschiedenen Standorten installiert und von einem Aggregator in einem virtuellen Kraftwerk gebündelt werden. Der Pool erfüllt gemeinsam die jeweiligen Marktanforderungen. Ein einzelner Standort muss daher nicht allein die gesamte Mindestangebotsgröße erreichen.
In den deutschen Märkten für FCR, aFRR und mFRR beträgt die übliche Mindestangebotsgröße 1 MW. Die tatsächlich vermarktbare Leistung hängt jedoch von der verfügbaren Leistung, der möglichen Bereitstellungsdauer und der Präqualifikation ab. Die Nennleistungen der Geräte können nicht einfach addiert werden. Informationsstand: September 2026. Quelle: regelleistung.net.
Erforderlich sind ein geeignetes EMS sowie Mess- und Fernwirktechnik. Händler oder Aggregator müssen den Marktzugang bestätigen. Dazu gehören die Abrechnung mit dem Bilanzkreisverantwortlichen (BRP), Regelzonen- und Poolingvorgaben, Netzanschlussbedingungen und die erforderlichen Qualifikationen. Die Dimensionierung des Borochi Speichers richtet sich nach diesen Bedingungen und den Betriebszielen des Projekts.
Der Borochi C&I Mini bietet pro Schrank 50 kW Nennleistung und 120 kWh Speicherkapazität, der C&I Max 125 kW und 262 kWh. Die Systeme unterscheiden sich hinsichtlich Leistungselektronik, Kühlung und geeigneter Projektgröße.
C&I Mini für kleinere PV-Speicherprojekte mit Ersatzstromversorgung: Der Mini arbeitet mit einem Hybrid-PCS und Luftkühlung. Er eignet sich besonders für neue, kleinere gewerbliche PV-Speicheranlagen, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und wichtige Verbraucher bei Netzausfall zu versorgen. Mit entsprechender Ersatzstromverdrahtung und Systemkonfiguration ist eine Umschaltung zwischen Netz- und Inselbetrieb in 10 ms möglich.
C&I Max für größere Projekte und Erweiterungen: Der flüssigkeitsgekühlte Max eignet sich für Fabriken, Gewerbeparks, Ladestationen und weitere Standorte mit höherem Leistungs- und Kapazitätsbedarf. Durch Parallelschaltung ist ein Ausbau bis in den Megawattbereich möglich. Mit einem geeigneten EMS oder einer Leittechnik sind Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung, die Nutzung dynamischer Tarife und die Abstimmung von PV, Speicher und Ladeinfrastruktur möglich. Bei erfüllten Marktzugangsvoraussetzungen kann das System auch am Stromhandel teilnehmen.
Die Auswahl richtet sich nach Leistungsbedarf, Speicherkapazität, PV-Anbindung, Ersatzstrombedarf und geplanter Erweiterung.
Borochi bietet integrierte Speicherschränke und Containerlösungen für unterschiedliche Projektgrößen und Anwendungen:
• C&I Mini: 50 kW / 120 kWh für kleinere Gewerbe- und Industrieprojekte.
• C&I Max: 125 kW / 262 kWh für mittlere und größere Projekte, durch Parallelschaltung erweiterbar.
• Containerspeicher: 2–5 MWh für Projekte mit höherem Kapazitätsbedarf. Die Leistung wird projektspezifisch ausgelegt.
Leistung und Speicherkapazität: Die Leistung in kW gibt an, mit welcher Leistung der Speicher laden oder Verbraucher versorgen kann. Die Kapazität in kWh oder MWh beschreibt die speicherbare Energiemenge. Für die Auslegung sind beide Größen entscheidend.
Die passende Konfiguration bestimmen: Zu berücksichtigen sind das Lastprofil, Höhe und Dauer der Lastspitzen, PV-Leistung und Überschüsse, zulässige Netzbezugs- und Einspeiseleistung sowie das Einsatzziel: Lastspitzenkappung, Eigenverbrauch, Ersatzstrom oder Stromhandel.
Daten für die Auslegung: Hilfreich sind Viertelstundenlastgänge eines vollständigen aktuellen Jahres, der Stromvertrag und gegebenenfalls PV-Daten. Viertelstundenwerte sind bei der registrierenden Leistungsmessung (RLM) in Deutschland üblich. Auf dieser Basis lassen sich Betrieb und Wirtschaftlichkeit verschiedener Konfigurationen vergleichen und Unter- oder Überdimensionierungen vermeiden.
Die Versorgungsdauer hängt vor allem von der nutzbaren Energie und der tatsächlichen Entladeleistung ab. Ob der Speicher eine Lastspitze abdecken kann, bestimmen außerdem die Differenz zwischen Spitzenlast und angestrebtem Netzbezug, die Dauer der Spitze und der vorherige Ladezustand.
Versorgungsdauer abschätzen: Dauer in Stunden $\approx$ nutzbare Energie in kWh $\div$ Entladeleistung in kW. Aus Nennkapazität und Nennleistung ergibt sich beim C&I Mini (50 kW / 120 kWh) eine theoretische Entladedauer von etwa 2,4 Stunden, beim C&I Max (125 kW / 262 kWh) von etwa 2,1 Stunden. Dabei sind der zulässige Ladezustandsbereich (SOC), Energiereserven und Systemverluste noch nicht berücksichtigt. Die tatsächliche Dauer fällt daher kürzer aus.
Beim Peak Shaving zählt nur die Last oberhalb des Zielwerts: Der Speicher muss nur den Anteil oberhalb der gewünschten Netzbezugsgrenze liefern, nicht den gesamten Betriebsverbrauch. Steigt die Last beispielsweise auf 200 kW und soll der Netzbezug auf 150 kW begrenzt bleiben, muss der Speicher rund 50 kW liefern. Für eine Stunde sind dafür etwa 50 kWh nutzbare Energie zuzüglich einer Reserve für Verluste erforderlich.
Zu prüfen sind die benötigte Zusatzleistung, deren Dauer und die vor der Lastspitze verfügbare Energie. Eine geeignete Steuerung muss das Laden und die notwendige Energiereserve im Voraus einplanen. Reichen Leistung oder Kapazität nicht aus, kann je nach Projekt eine Erweiterung durch Parallelschaltung in Betracht kommen.
Ja, Parallelschaltung und spätere Erweiterungen sind möglich. Leistung und Kapazität lassen sich jedoch nicht unabhängig voneinander erhöhen. Erweitert wird durch zusätzliche vollständige Speicherschränke, sodass beide Größen im festen Verhältnis des jeweiligen Schranks zunehmen.
Maximale Anzahl parallel betriebener Schränke:
• C&I Mini (50 kW / 120 kWh): bis zu 6 Schränke im Netz- oder Inselbetrieb, mit insgesamt 300 kW Nennleistung und 720 kWh Nennkapazität.
• C&I Max (125 kW / 262 kWh): im Netzbetrieb bis zu 10 Schränke je Subsystem mit 1.250 kW / 2.620 kWh; im Inselbetrieb bis zu 6 Schränke mit 750 kW / 1.572 kWh.
Spätere Erweiterungen einplanen: Vor einer Erweiterung sind Gerätekompatibilität, Netzanschlussleistung, Verteilung und Schutztechnik, Steuerung sowie Platzverhältnisse zu prüfen. Es empfiehlt sich, entsprechende Reserven bereits bei der Erstplanung vorzusehen.
Der C&I Mini kann für die Ersatzstromversorgung ausgelegt werden. Beim C&I Max sind zusätzliche Komponenten erforderlich; der Speicherschrank allein ermöglicht keine Umschaltung zur Weiterversorgung bei Netzausfall.
C&I Mini 50 kW / 120 kWh: Mit entsprechender Ersatzstromverdrahtung und Schutztechnik kann der Mini die angeschlossenen Ersatzstromkreise bei Netzausfall weiter versorgen. Eine Umschaltung zwischen Netz- und Inselbetrieb in 10 ms ist möglich.
Die gesamte Dauerlast darf je Schrank 50 kW nicht überschreiten. Bei Motoren, Pumpen, Kompressoren und anderen Verbrauchern mit hohen Anlaufströmen müssen zusätzlich Höhe und Dauer der Anlaufspitze mit der Belastbarkeit des Leistungsumrichters (PCS) abgeglichen werden.
C&I Max 125 kW / 262 kWh: Der Max benötigt eine zusätzliche unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für Nebenaggregate und Kommunikationssysteme. Sie hält die erforderliche Steuerung und Kommunikation bei Netzausfall aufrecht und ermöglicht zusammen mit einer vollständigen Umschaltlösung den Wechsel zwischen Netz- und Inselbetrieb. Die USV versorgt dabei die Hilfssysteme; sie ist nicht als Stromversorgung sämtlicher Produktionsverbraucher zu verstehen.
Welche Ersatzstromlasten der Max versorgen kann und welche Umschaltzeit erreicht wird, ist anhand der endgültigen Systemkonfiguration zu bestätigen. Bei beiden Produkten hängt die Überbrückungsdauer von der beim Netzausfall verfügbaren Energie und der tatsächlichen Last ab.
Der Borochi C&I Max ist für die Außenaufstellung vorgesehen. Der C&I Mini kann im Freien oder in geeigneten Innenräumen installiert werden. Bei der Standortwahl sind Tragfähigkeit, Wartungsabstände, Umgebungstemperatur, Geräuschpegel und die projektspezifischen Brandschutzanforderungen zu berücksichtigen.
C&I Max 125 kW / 262 kWh:
• Fundament und Abstände: Das Fundament muss das Schrankgewicht von etwa 2,6 t tragen können. Empfohlen wird eine Höhe von 300 mm über dem Gelände. Die in der Installationsanleitung vorgesehenen Freiräume für Lüftung, Verkabelung, Türöffnung und Wartung sind einzuhalten.
• Betriebsumgebungstemperatur: -30 °C bis +55 °C.
• Betriebsgeräusch: höchstens 60 dB(A) in 3 m Abstand.
• Brandschutz: Aerosol-Löschsystem und Löschwassersystem.
C&I Mini 50 kW / 120 kWh:
• Aufstellfläche und Abstände: Die Aufstellfläche muss das Schrankgewicht von etwa 1,3 t tragen können. In Innenräumen sind vorne und hinten jeweils mindestens 1,1 m sowie oberhalb mindestens 0,3 m freizuhalten. Eine ausreichende Raumlüftung ist sicherzustellen.
• Betriebsumgebungstemperatur: -20 °C bis +55 °C.
• Betriebsgeräusch: höchstens 75 dB(A) in 3 m Abstand.
• Brandschutz: Perfluorhexanon-Löschsystem.
Der zulässige Temperaturbereich bedeutet nicht, dass in diesem gesamten Bereich die volle Leistung verfügbar ist. Der integrierte Brandschutz ersetzt kein standortbezogenes Brandschutzkonzept. Maßgeblich sind die Installationsanleitung und die örtlichen Anforderungen. In der Nähe von Büros, Hotelzimmern oder Wohngebäuden sind außerdem die Geräuschauswirkungen zu prüfen.
Die Wirtschaftlichkeit eines Borochi Gewerbespeicherprojekts wird anhand der tatsächlichen Energiedaten des Unternehmens bewertet. Entscheidend ist der Vergleich des Betriebs mit und ohne Speicher: Einsparungen durch PV-Eigenverbrauch, Lastspitzenkappung und dynamische Tarife werden den gesamten Investitions- und Betriebskosten gegenübergestellt.
Benötigte Daten: Hilfreich sind Viertelstundenlastgänge eines vollständigen aktuellen Jahres, der Stromvertrag, Stromrechnungen sowie gegebenenfalls Daten zur PV-Erzeugung und Netzeinspeisung.
Wirtschaftlichkeit berechnen: Der Vergleich vor und nach der Speicherinstallation zeigt das Einsparpotenzial und hilft, Leistung und Kapazität passend auszulegen. Einzubeziehen sind Geräte-, Installations-, Netzanschluss- und Steuerungskosten sowie Betriebsverluste, Wartung und Servicegebühren. Erträge dürfen nicht doppelt angesetzt werden.
Orientierung zur Amortisationszeit: Bei geeigneter Auslegung und passenden Betriebsbedingungen wird für einzelne Gewerbespeicherprojekte im Stromhandel eine Amortisationszeit von etwa 5–6 Jahren prognostiziert. Dieser Zeitraum dient zur Orientierung. Die tatsächliche Amortisation eines Borochi Projekts muss anhand der konkreten Investition, Energiedaten und des Vermarktungs- oder Betriebskonzepts individuell berechnet werden. Informationsstand: September 2026.
Borochi Gewerbe- und Industriespeicher können die technische Basis für Projekte im Stromhandel oder in der Erbringung von Systemdienstleistungen bilden. Für die tatsächliche Teilnahme sind eine passende Steuerung, ein Marktzugangskonzept und professionelle Betriebsleistungen erforderlich.
Stromhandel und dynamische Tarife: Mit Stromhandel ist hier der Kauf und Verkauf von Strom am Day-Ahead- und Intraday-Markt über einen Händler oder Aggregator gemeint. Der Speicher setzt die dazugehörigen Lade- und Entladefahrpläne um. Das Laden nach einem dynamischen Stromtarif zur Senkung der eigenen Bezugskosten ist nicht mit dieser Marktteilnahme gleichzusetzen.
Vier wesentliche Voraussetzungen:
• Netzanschluss und Messung: Zulässige Bezugs- und Einspeiseleistung bestätigen, Anschlussformalitäten abschließen und ein für die Marktverrechnung geeignetes Messsystem vorsehen.
• Steuerung und Kommunikation: Ein geeignetes Energiemanagementsystem (EMS) oder eine Leittechnik muss das ferngesteuerte Laden und Entladen sowie die Überwachung von Leistung, verfügbarer Energie und Gerätestatus ermöglichen.
• Marktzugang: Mit Händler oder Aggregator sind Bilanzkreisverantwortung (BRP), Abrechnung, Servicegebühren und Erlösverteilung zu vereinbaren. Kleinere Einheiten können im Rahmen der jeweiligen Regeln über einen Pool teilnehmen.
• Qualifikation für Systemdienstleistungen: Für Regelreserve und vergleichbare Dienste sind Anforderungen an Reaktionszeit, Bereitstellungsdauer und Verfügbarkeit sowie Präqualifikation und entsprechende Verträge zu erfüllen.
Zuständigkeiten im Betrieb: Handelsangebote, Einsatzsteuerung und Abrechnung übernehmen üblicherweise professionelle Händler, Aggregatoren oder qualifizierte Regelreserveanbieter. Für die Wartung ist der vertraglich benannte Dienstleister zuständig. Bereits in der Planung sind die Kompatibilität der Steuerungsplattform sowie die Verantwortlichkeiten für Gerätelieferung, Systemintegration und Vermarktung festzulegen.
Unternehmen können je nach Budget, gewünschter Eigentumsstruktur und Betriebsanforderungen unterschiedliche Modelle prüfen. Welche davon infrage kommen, hängt vom Projekt und vom Leistungsangebot der Lieferanten, Finanzierungspartner und Betreiber ab.
Kauf- und Betreibermodelle:
• Direktkauf: Das Unternehmen investiert selbst, besitzt den Speicher und profitiert von Einsparungen oder Vermarktungserlösen. Wartung und Handel können an Dienstleister vergeben werden.
• Kredit, Leasing oder Miete: Bankfinanzierung, Finanzierungsleasing oder Gerätemiete verteilen den anfänglichen Kapitalbedarf. Eigentum, Zahlungsdauer und Wartungsverantwortung werden vertraglich geregelt.
• Investition und Betrieb durch Dritte: Ein Investor übernimmt die Investition ganz oder teilweise. Das Unternehmen stellt den Standort und vereinbarte Infrastruktur bereit und zahlt ein Serviceentgelt oder beteiligt sich vertraglich an Einsparungen und Erlösen.
• Beauftragte Vermarktung: Das Unternehmen bleibt Eigentümer und überträgt Stromhandel oder Systemdienstleistungen einem Händler oder Aggregator. Gebühren, Erlösverteilung und Risikoverteilung werden vereinbart.
Förderkredit KfW 270: Für förderfähige Speicherprojekte in Deutschland kommen Förderkredite wie KfW 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ infrage. Es handelt sich um eine rückzahlbare Finanzierung, nicht um einen direkten Zuschuss. Die Beantragung erfolgt üblicherweise über einen Finanzierungspartner; die vorgeschriebenen Antragsschritte sind vor Vorhabenbeginn einzuhalten. Informationsstand: September 2026. Quelle: offizielles KfW-Merkblatt zum Programm 270.
Regionale Zuschüsse: Ob zusätzliche Investitionszuschüsse verfügbar sind, ist anhand von Bundesland oder Kommune, Unternehmensgröße, Speichernutzung und Antragszeitpunkt zu prüfen. Eine einheitliche Förderquote lässt sich nicht zusagen.
Für eine erste Auslegung werden Projektstandort, Einsatzziel, Energiedaten, Netzanschlussbedingungen und Angaben zum Aufstellort benötigt. Damit lassen sich geeignete Speicherleistung, Kapazität und ergänzende Komponenten bewerten.
Empfohlene Angaben:
• Projektübersicht: Adresse, Branche oder Anwendung, gewünschter Installationstermin und Ziele wie PV-Eigenverbrauch, Lastspitzenkappung, Laden, Ersatzstrom oder Stromhandel.
• Verbrauch und Tarif: Jahresstromverbrauch, aktuelle Stromrechnungen und Stromvertrag; möglichst Viertelstundenlastgänge eines vollständigen aktuellen Jahres.
• Vorhandene und geplante Anlagen: PV-Leistung und Erzeugungsdaten sowie Leistung und Nutzungsanforderungen von Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen oder größeren Produktionsanlagen.
• Netzanschluss: Spannungsebene, zulässige Bezugs- und Einspeiseleistung, Transformatorleistung und, falls vorhanden, ein einpoliger Stromlaufplan.
• Aufstellort: Fotos oder Lageplan, verfügbare Fläche, Transport- und Kranbedingungen sowie die ungefähre Entfernung zum elektrischen Anschlusspunkt.
Eine erste Bewertung ist auch mit den bereits verfügbaren Angaben möglich. Bei eigenständigen Speichern für den Stromhandel ist ein größerer Verbrauch vor Ort keine Voraussetzung; im Vordergrund stehen Netzanschluss, verfügbare Fläche und Zielgröße. Die endgültige Auslegung und das Angebot setzen bestätigte technische und örtliche Bedingungen sowie einen definierten Liefer- und Installationsumfang voraus.
Ein Borochi Gewerbespeicherprojekt umfasst in der Regel Bedarfsanalyse, Planung, Netzanschlussantrag, Lieferung, Installation sowie Inbetriebnahme und Abnahme. Die Gesamtdauer hängt von Projektgröße, Netzanschlussbedingungen und den erforderlichen Arbeiten vor Ort ab.
Vier Projektphasen:
• Bedarfsanalyse und Planung: Energiedaten und Ziele auswerten sowie Speicherleistung, Kapazität, Anschlusskonzept und Steuerung festlegen.
• Anschlussklärung und Formalitäten: Vorgaben des Netzbetreibers abstimmen und erforderliche Genehmigungen sowie das Messkonzept bearbeiten.
• Lieferung und Installation: Gerätebereitstellung organisieren und Fundament, Verkabelung, Verteilung sowie Kommunikationstechnik errichten.
• Inbetriebnahme und Abnahme: Schutz-, Mess- und Steuerungsfunktionen prüfen und die erforderlichen Abnahme- und Netzanschlussverfahren abschließen. Für Stromhandel und Systemdienstleistungen kommen Marktzugang und entsprechende Qualifikationsschritte hinzu.
Projektdauer: Die gesamte Umsetzungsdauer ist nicht mit der erforderlichen Abschaltzeit vor Ort gleichzusetzen. Projekte mit ausreichendem bestehendem Netzanschluss lassen sich meist leichter umsetzen. Netzausbau, Transformatorumbauten oder zusätzliche Genehmigungen können die Dauer deutlich verlängern. Ein konkreter Terminplan sollte nach Klärung des ersten Konzepts und der Anschlussbedingungen erstellt werden.
Auswirkungen auf die Produktion: Eine vollständige Betriebsstilllegung ist nicht zwangsläufig erforderlich. Beim Anschluss an die bestehende Verteilung kann jedoch eine geplante Stromabschaltung notwendig sein. Diese Arbeiten lassen sich auf Wochenenden, Wartungsfenster oder produktionsfreie Zeiten legen. Betroffene Stromkreise und Abschaltdauer sollten vorab abgestimmt werden, um Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.
Nach der Übergabe eines Borochi Gewerbespeicherprojekts teilen sich Borochi, Installationsbetrieb oder Systemintegrator und der vereinbarte Betriebs- und Wartungsdienstleister die Aufgaben. Leistungsumfang, Zuständigkeiten und Reaktionszeiten sollten in Vertrag und Übergabeunterlagen festgelegt sein.
Produktgarantie: Borochi bearbeitet Garantiefälle an den Geräten nach den geltenden Produktgarantiebedingungen. Für Installationsarbeiten und Fremdkomponenten sind die jeweils verantwortlichen Unternehmen zuständig. Dauer und Umfang richten sich nach den Garantieunterlagen der eingesetzten Produkte.
Regelmäßige Wartung: Die vom Unternehmen benannte Wartungsstelle oder ein beauftragter Dienstleister führt Kontrollen und Wartungen nach den Gerätevorgaben durch und dokumentiert diese.
Fernüberwachung: Zuständig ist der vereinbarte Überwachungs- oder Betriebsdienstleister. Überwachungsumfang, Alarmempfänger und Bearbeitungsablauf müssen vorab festgelegt werden. Eine Internetverbindung der Geräte bedeutet nicht automatisch eine rund um die Uhr personell besetzte Überwachung.
Störungsbehebung: Das Unternehmen wendet sich zunächst an die vereinbarte Service- oder Wartungsstelle, die eine erste Fehleranalyse organisiert. Bei Problemen mit Borochi Geräten unterstützt der Borochi Kundendienst technisch und koordiniert die weiteren Schritte anhand der Diagnose und Garantiebedingungen.
Bei der Übergabe sollte eine zentrale Anlaufstelle für Störungsmeldungen festgelegt werden. Dazu gehören die Kontaktdaten aller Beteiligten und ein klarer Eskalationsweg.
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