
So funktionieren sie – und so einfach nutzt du Borochi Dynamic
Was ist ein dynamischer Stromtarif?
Bei dynamischen Stromtarifen orientiert sich der Arbeitspreis (ct/kWh) an den kurzfristigen Börsenpreisen der EPEX Spot. Seit 2025 werden diese Preise auf Viertelstundenbasis gebildet und können sich entsprechend alle 15 Minuten ändern.
Gemäß § 41a EnWG sind Stromlieferanten in Deutschland verpflichtet, dynamische Tarife anzubieten, sofern beim Kunden ein intelligentes Messsystem installiert ist. Ein dynamischer Tarif bildet Preisschwankungen in festen, kurzen Intervallen (z. B. 15 Minuten oder stündlich) transparent ab.
Wichtig: Dynamisch ≠ „nur variabel“. Es gibt auch monatlich variable Tarife, die nicht stündlich abrechnen - das sind rechtlich keine echten dynamischen Tarife.
Wie setzen sich die Preise zusammen?
Der Endpreis pro kWh besteht aus:
- Börsenpreis (EPEX Spot) für die jeweilige Stunde/Viertelstunde,
- Netzentgelten, Steuern/Abgaben/Umlagen und
- einem Dienstleistungs-/Anbieteranteil; zusätzlich fällt ein Grundpreis (inkl. Messstellen-/Netzanteilen) an. Auch wenn der Börsenpreis zeitweise gegen null oder negativ gehen kann, bleiben Teile des Endpreises bestehen - deshalb kostet die kWh in der Praxis meist weiterhin einige Cent.

Voraussetzungen: Smart Meter (iMSys)
Für einen echten dynamischen Tarif ist ein intelligentes Messsystem (iMSys) erforderlich. Ab 2025 haben Haushalte einen Anspruch auf Einbau; für >6.000 kWh/Jahr ist iMSys perspektivisch Standard. Die BNetzA nennt iMSys explizit als Bedingung für dynamische Tarife.
Für wen lohnt sich ein dynamischer Tarif?
Besonders geeignet ist er für Haushalte, die Lasten flexibel verschieben können - z. B. E-Auto, Wärmepumpe, Hausspeicher. Dann lassen sich Niedrigpreisstunden gezielt nutzen, was die Rechnung senkt und den Anteil erneuerbarer Energien im Verbrauch erhöht. Risiko: In Hochpreisphasen können die Stromkosten deutlich steigen. Ohne flexible Lasten überwiegen die Vorteile dynamischer Tarife häufig nicht. Kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sind daher sinnvoll.
Borochi Dynamic in der Praxis: sparen ohne Komfortverlust
Borochi koppelt dein Zuhause an viertelstündliche Preise und steuert Geräte automatisch in günstige Zeitfenster - Komfort hat Priorität:
- EV-Laden nach Abfahrtszeit: System lädt vor allem in billigen Stunden, stellt Reichweite bis zur gewünschten Zeit sicher.
- Wärmepumpe/WW-Bereitung: Vorladen/Pre-Heating, um Abendspitzen zu vermeiden; Mindest-Temperatur-Schutz („Minimum Heating Guarantee“).
- Hausspeicher: Vorladen bei günstigen/negativen Preisen, später aus dem Speicher versorgen.
- Das Ziel: geringere Kosten, mehr Grünstrom - ohne manuelles Micromanagement.
So einfach buchst und nutzt du
Borochi Dynamic
Wechsel & Start:
- Online/App abschließen („Sign Up Now“).
- Borochi kündigt deinen bisherigen Vertrag und meldet dich beim Netzbetreiber an - du erhältst eine Auftragsbestätigung und später das Startdatum. Versorgungslücken treten beim Wechsel nicht auf.
- Dauer: typischerweise ~3 Wochen, abhängig von Kündigungsfrist/Prozessen bei Voranbieter/Netzbetreiber. Monatliche Kündbarkeit bietet Flexibilität.

Voraussetzung prüfen: Für die viertelstündliche Abrechnung brauchst du ein iMSys. Wenn noch keines verbaut ist, informiert dich dein grundzuständiger Messstellenbetreiber zu Einbau & Preisobergrenzen; ab 2025 kannst du den Einbau verlangen.